Für müde Bildschirmaugen
Digitale Augenbelastung ist meist ein Scharfstellungsproblem: Stunden der Nahsicht fixieren die Linsenmuskeln der Augen in einer Position, die Blinzelrate sinkt, und am Abend zieht das Ziehen hinter den Augen ein.
Was 20-20-20 tut
Die Regel, die die Fachgesellschaften der Augenheilkunde wiederholen — alle 20 Minuten etwa 20 Sekunden auf etwas in rund 6 Metern Entfernung schauen —, gibt diesen Muskeln ihren einzigen Jobwechsel der Stunde: fern scharfstellen, nah ganz lösen. Es ist eine Empfehlung gegen Anspannung, keine Behandlung von irgendetwas — genau deshalb ist sie gefahrlos zu empfehlen und leicht zu vergessen.
Die Paussible-Version
- In die Ferne schauen — die Augenpause als richtige Pause: Der
Bildschirm dimmt, sechzig Sekunden oder mehr, Ende auf dein Zeichen
- Der kostenlose 20-20-20-Timer — läuft gerade auf dieser Seite:
20 Minuten Bildschirmzeit, dann 20 Sekunden Blick in die Ferne
- Kombiniere sie mit Raus an die Luft, wenn das Weiteste in
Reichweite eigentlich ein Himmel sein sollte
Kleine Gewohnheiten, die daneben helfen
- Passe die Helligkeit des Bildschirms an den Raum an — eine Fackel in einer Höhle ist für
alle anstrengend
- Blinzele mit Absicht — beim Lesen sinkt die Blinzelrate drastisch
- Die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe, damit der Blickwinkel leicht nach unten
entspannt
Der ehrliche Teil
20-20-20 entlastet; es heilt keine trockenen Augen, keine Fehlsichtigkeit und nichts anderes, worauf eine Augenärztin, ein Augenarzt schauen sollte. Wenn das Ziehen täglich und tief ist, ist das ein Termin, kein Timer.
Empfehlung: American Academy of Ophthalmology, digitale Augenbelastung. aao.org
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